Unsere Dichtheitsprüfgeräte
Dichtheitsprüfgeräte für industrielle Dichtheitsprüfung
Unsere Dichtheitsprüfgeräte eignen sich für industrielle Anwendungen in der Serienfertigung ebenso wie für Prüfstände und Laboranwendungen. Je nach Aufgabe können die Geräte eigenständig eingesetzt oder in automatisierte Prüfanlagen und bestehende Produktionsprozesse integriert werden.
Sie suchen das passende Dichtheitsprüfgerät für Ihre Anwendung? Wir unterstützen Sie bei der technischen Auswahl.

Dichtheitsprüfgeräte für unterschiedliche Prüfanforderungen
HeMaTech bietet deshalb unterschiedliche Dichtheitsprüfgeräte für verschiedene industrielle Prüfaufgaben. Mit 70PRO, 75ECO und 71REL stehen drei Geräte zur Verfügung, die unterschiedliche Anforderungen an Messverfahren, Genauigkeit und Anwendung abdecken.
Das Dichtheitsprüfgerät 70PRO ist für anspruchsvolle Dichtheitsprüfungen mit hohen Anforderungen an Messgenauigkeit und Flexibilität ausgelegt. Es arbeitet nach dem Differenzdruckverfahren und bietet vielfältige Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten.
Dadurch eignet sich das 70PRO insbesondere für komplexere Prüfaufgaben sowie für Anwendungen, bei denen kleine Leckagen zuverlässig erkannt und unterschiedliche Prüfanforderungen mit einem leistungsfähigen System umgesetzt werden sollen.
Das Prüfgerät kann sowohl eigenständig eingesetzt als auch in Prüfstände und automatisierte Produktionsanlagen integriert werden.


Das Dichtheitsprüfgerät 75ECO ist eine kompakte Lösung für viele industrielle Standardanwendungen. Das Gerät arbeitet nach dem Differenzdruckverfahren und verbindet eine gute Messgenauigkeit mit einer auf typische Prüfaufgaben ausgerichteten Gerätekonzeption.
Damit ist das 75ECO besonders interessant, wenn ein wirtschaftliches Dichtheitsprüfgerät für wiederkehrende Prüfprozesse benötigt wird und die umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten des 70PRO nicht erforderlich sind.
Das Gerät eignet sich sowohl für einzelne Prüfplätze als auch zur Integration in industrielle Prüfprozesse.
Das Dichtheitsprüfgerät 71REL arbeitet nach der Relativdruckmethode. Dabei wird die Druckänderung innerhalb des Prüflings erfasst und zur Bewertung der Dichtheit herangezogen.
Im Vergleich zur Differenzdruckprüfung ermöglicht die Relativdruckmethode einen einfacheren Prüfaufbau. Das Verfahren ist weniger empfindlich, deckt dafür jedoch einen größeren Messbereich ab und eignet sich besonders für Anwendungen mit größeren zulässigen Leckagen.
Auch das 71REL kann in automatisierte Fertigungsprozesse eingebunden werden und eignet sich damit sowohl für eigenständige Prüfaufgaben als auch für integrierte Lösungen.

Dichtheitsprüfung mit Differenzdruck oder Relativdruck
Welche Methode dafür geeignet ist, hängt vor allem von der zulässigen Leckage und den Bedingungen der jeweiligen Anwendung ab.
Die HeMaTech-Unterlagen unterscheiden hierbei unter anderem zwischen Druckänderungsmessungen mit Relativ-/Absolutdruckaufnehmer und dem Differenzdruckverfahren.
Bei der Dichtheitsprüfung mit Differenzdruck werden Prüfling und Referenzvolumen mit Druck beaufschlagt. Anschließend wird die relative Druckänderung zwischen beiden Volumen gemessen.
Der Vergleich mit einem Referenzvolumen ermöglicht eine hohe Messauflösung. Das Verfahren ist deshalb besonders für industrielle Anwendungen interessant, bei denen kleine Leckagen erkannt und reproduzierbare Qualitätsaussagen getroffen werden müssen.
Das 70PRO und 75ECO nutzen dieses Prüfprinzip.
Bei der Relativdruckprüfung wird die Druckänderung in einem abgeschlossenen Prüfvolumen gemessen. Im Vergleich zum Differenzdruckverfahren ist kein zusätzliches Referenzvolumen für die eigentliche Vergleichsmessung erforderlich.
Die Methode ermöglicht dadurch einen einfacheren Prüfaufbau und eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen größere Leckagen zulässig sind.
Das 71REL ist das entsprechende HeMaTech Prüfgerät für die Relativdruckprüfung.
Welches Dichtheitsprüfgerät passt zu Ihrer Anwendung?
Insbesondere das erforderliche Prüfverfahren und die zulässige Leckrate sind wichtige Auswahlkriterien.

Dichtheitsprüfgeräte für Serienfertigung, Prüfstand und Labor
Die HeMaTech Prüftechnik wird unter anderem in folgenden Bereichen eingesetzt:
Dabei ist „dicht“ keine allgemeingültige Messgröße. Entscheidend ist, welche Leckage für das jeweilige Bauteil unter seinen späteren Betriebsbedingungen zulässig ist. Prüfdruck und zulässige Leckage bilden deshalb wesentliche Grundlagen für die Auslegung einer Dichtheitsprüfung.
Dichtheitsprüfgeräte in Produktionslinien integrieren
So lassen sich beispielsweise automatische Prüfabläufe, Datenschnittstellen, Grenzwertüberwachung, Prüfprotokollierung und die Kommunikation mit übergeordneten Steuerungen in den Prüfprozess integrieren. Die vorhandenen HeMaTech-Unterlagen nennen darüber hinaus Statistik- und Protokollfunktionen sowie die Unterstützung der Rückverfolgbarkeit als mögliche Funktionen.
Für umfangreichere Automatisierungsaufgaben entwickelt HeMaTech komplette Dichtheitsprüfanlagen. Diese können Messtechnik, Vorrichtung, Werkstückhandling, Steuerung und Datenauswertung zu einem abgestimmten Gesamtsystem verbinden.

Das richtige Dichtheitsprüfgerät auswählen
Vor der Auswahl sollten insbesondere folgende Punkte geklärt werden:
Geometrie und Volumen des Prüflings beeinflussen den Prüfprozess und die erforderlichen Prüfzeiten.
Zulässige Leckrate
Wie viel Leckage darf unter definierten Prüfbedingungen maximal auftreten? Die zulässige Leckage ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Prüfverfahrens.
Prüfdruck
Der Prüfdruck sollte passend zu Anwendung und späteren Betriebsbedingungen festgelegt werden.
Taktzeit
In der Serienfertigung muss die Dichtheitsprüfung in den vorhandenen Produktionsprozess passen.
Messgenauigkeit
Die Prüfung sollte so genau ausgelegt werden, wie es für eine zuverlässige Qualitätsaussage erforderlich ist.
Automatisierungsgrad
Neben dem Einzelgerät kann eine Integration in Vorrichtungen, Prüfstände oder vollständig automatisierte Dichtheitsprüfanlagen sinnvoll sein.
Dichtheitsprüfung mit der passenden Prüftechnik
HeMaTech entwickelt und baut Prüfgeräte sowie passende Vorrichtungen und Maschinen am Standort Schwaikheim bei Stuttgart. Zum Leistungsumfang gehört auch die Beratung bei der Umsetzung konkreter Prüfanforderungen.
Beschreiben Sie uns Ihre Prüfaufgabe. Gemeinsam betrachten wir Bauteil, Prüfdruck, zulässige Leckrate, Taktzeit und Produktionsumgebung, um eine technisch und wirtschaftlich passende Lösung für Ihre Dichtheitsprüfung auszuwählen.
Häufige Fragen zu Dichtheitsprüfgeräten
Wie funktioniert ein Dichtheitsprüfgerät?
Ein Dichtheitsprüfgerät erkennt Druckänderungen innerhalb eines definierten Prüfvolumens. Abhängig vom Verfahren wird beispielsweise die Druckänderung des Prüflings oder der Differenzdruck zwischen Prüfling und Referenzvolumen gemessen.
Welches Dichtheitsprüfgerät eignet sich für kleine Leckagen?
Für kleine zulässige Leckagen und hohe Anforderungen an die Messauflösung ist das Differenzdruckverfahren besonders geeignet. Bei HeMaTech arbeiten 70PRO und 75ECO nach diesem Prinzip.
Was unterscheidet 70PRO und 75ECO?
Das 70PRO richtet sich an anspruchsvollere Prüfaufgaben und bietet umfangreichere Anpassungsmöglichkeiten. Das 75ECO ist als kompakte und wirtschaftliche Lösung für viele Standardanwendungen ausgelegt.
Wann ist das 71REL sinnvoll?
Das 71REL arbeitet nach der Relativdruckmethode und eignet sich besonders für Anwendungen mit größeren zulässigen Leckagen und einem einfacheren Prüfaufbau.
Können Dichtheitsprüfgeräte automatisiert werden?
Ja. Abhängig von Gerät und Anwendung können die Prüfgeräte in Prüfstände, Steuerungssysteme und automatisierte Produktionsprozesse eingebunden werden.
Welche Bauteile können geprüft werden?
Beispielsweise können Gehäuse, Kunststoff- und Druckgussteile, Ventile, Leitungssysteme, Batterietechnologien und komplexe Baugruppen auf Dichtheit geprüft werden.
Wie finde ich das passende Prüfverfahren?
Entscheidend sind unter anderem zulässige Leckrate, Prüfdruck, Bauteilgeometrie, Prüfvolumen, Taktzeit und gewünschte Messgenauigkeit. Auf dieser Basis lässt sich beurteilen, welches Prüfverfahren und welches Dichtheitsprüfgerät sinnvoll ist.
Können Dichtheitsprüfgeräte kalibriert werden?
Ja. Die regelmäßige Kalibrierung unterstützt die Prüfmittelüberwachung und hilft dabei, Messabweichungen zu erkennen. HeMaTech bietet hierfür Kalibrierleistungen für Prüfgeräte und weitere Messsysteme an.
Dichtheitsprüfgerät anfragen
HeMaTech verbindet industrielle Prüftechnik mit Beratung, Integration, Automatisierung und Kalibrierung. So kann aus einem einzelnen Prüfgerät bei Bedarf eine vollständige Lösung für den Prüfprozess entstehen.
Sie möchten wissen, welches Dichtheitsprüfgerät zu Ihrem Bauteil passt?
HeMaTech Prüftechnik GmbH & Co. KG
Siemensstr. 7
D-71409 Schwaikheim
