Dichtheitsprüftechnik
Dichtheitsprüftechnik von HeMaTech
Eine professionelle Dichtheitsprüfung macht solche Leckagen messbar. Moderne Dichtheitsprüfgeräte ermöglichen dabei reproduzierbare Prüfungen und lassen sich sowohl an manuellen Prüfplätzen als auch in automatisierten Produktionsanlagen einsetzen.
Entscheidend ist jedoch nicht allein das Prüfgerät. Aussagekräftige Ergebnisse entstehen durch das Zusammenspiel aus Dichtheitsprüftechnik, Prüfverfahren, Prüfvorrichtung, Adaption, Prozessparametern und Kalibrierung.
Die HeMaTech Prüftechnik GmbH beschäftigt sich genau mit diesem Zusammenspiel. Das Spektrum reicht von Dichtheitsprüfgeräten und Zubehör über Kalibrierung und Service bis zur Entwicklung kundenspezifischer Prüfstationen und automatisierter Prüfanlagen.
Was ist eine Dichtheitsprüfung?
Je nach Prüfverfahren wird dazu beispielsweise eine Druckänderung oder ein Volumenstrom erfasst.
Anders als eine rein visuelle Kontrolle liefert messtechnische Prüftechnik für Dichtheit quantitative und reproduzierbare Ergebnisse.
Entscheidend ist deshalb die zulässige Leckrate für die jeweilige Anwendung.
Die Anforderungen unterscheiden sich erheblich. Ein Bauteil, das für eine Anwendung ausreichend dicht ist, kann die Anforderungen eines anderen Prozesses deutlich verfehlen.
Vor der Auswahl eines Prüfverfahrens müssen daher unter anderem folgende Punkte geklärt werden:
Besonders in der Serienproduktion kommt es dabei auf reproduzierbare Prüfbedingungen an. Das Ergebnis darf möglichst wenig vom Bediener oder von wechselnden Umgebungsbedingungen abhängen.
Genau hier liegt ein wesentlicher Vorteil automatisierter Dichtheitsprüftechnik.

Wie funktioniert ein Dichtheitsprüfgerät?
Der grundsätzliche Prüfablauf lässt sich in mehrere Phasen unterteilen.
Nach dem Befüllen kann eine Beruhigungs- beziehungsweise Stabilisierungsphase erforderlich sein. Druck und Temperatur müssen sich ausreichend stabilisieren, damit daraus keine falschen Messergebnisse entstehen.
Danach beginnt die eigentliche Messphase.
Das Prüfgerät für Dichtheit überwacht nun beispielsweise eine Druckänderung oder Differenz. Überschreitet der gemessene Wert den festgelegten Grenzwert, wird das Bauteil entsprechend bewertet.
Die gesamte Messkette muss betrachtet werden.
Prüfgerät → Verbindungstechnik → Prüfvorrichtung →
Abdichtung → Prüfling → Prozessparameter
Eine ungeeignete Abdichtung, instabile Adaption oder ein ungünstig gewähltes Prüfvolumen kann das Ergebnis beeinflussen.
Bei industrieller Dichtheitsprüftechnik sollte deshalb nicht ausschließlich die Messgenauigkeit des Geräts betrachtet werden. Die Konstruktion des gesamten Prüfprozesses ist mindestens ebenso wichtig.
Welche Verfahren der Dichtheitsprüfung gibt es?
Welches davon geeignet ist, hängt unter anderem von Bauteil, zulässiger Leckrate, Prüfdruck, Taktzeit und geforderter Empfindlichkeit ab.
Druckabfallprüfung


Differenzdruckprüfung
Dabei wird nicht ausschließlich ein absoluter Druck betrachtet. Stattdessen erfasst die Messtechnik sehr kleine Druckdifferenzen innerhalb des Prüfsystems.
Das ermöglicht eine empfindliche Bewertung von Leckagen und eignet sich insbesondere für reproduzierbare Prüfabläufe in der Fertigung.
Durchflussbasierte Prüfverfahren
Solche Verfahren können insbesondere dann interessant sein, wenn eine Leckage direkt als Durchflussgröße bewertet werden soll.
Die Auswahl zwischen Druck-, Differenzdruck- und Durchflussverfahren sollte deshalb immer ausgehend von der konkreten Prüfaufgabe erfolgen.

Warum Druckluft für die Dichtheitsprüfung einsetzen?
Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die Prüfung trocken und in der Regel zerstörungsfrei durchgeführt werden kann. Nach dem Prüfprozess verbleibt kein flüssiges Prüfmedium im Bauteil.
Das erleichtert die Integration in Produktionsprozesse.
Gleichzeitig sind automatisierte Abläufe mit kurzen Prüfzyklen möglich. Befüllen, Stabilisieren, Messen, Bewerten und Entlüften können innerhalb eines definierten Prüfprogramms erfolgen.
Die tatsächliche Taktzeit hängt allerdings stark vom Prüfvolumen, dem erforderlichen Prüfdruck, der geforderten Messgenauigkeit und dem Bauteilverhalten ab.
Was muss ein industrielles Dichtheitsprüfgerät leisten?
Für industrielle Anwender zählt vor allem, ob sich das Gerät zuverlässig in den vorgesehenen Prüfprozess integrieren lässt.
Dabei sollte die Messgenauigkeit immer im Zusammenhang mit der tatsächlichen Prüfaufgabe betrachtet werden. Eine höhere theoretische Auflösung bietet keinen automatischen Vorteil, wenn beispielsweise Temperaturänderungen, ungeeignete Vorrichtungen oder schwankende Prüfbedingungen das Ergebnis dominieren.
Auch die Speicherung beziehungsweise Übertragung von Messergebnissen gewinnt an Bedeutung.
Dadurch können Prüfergebnisse dokumentiert, ausgewertet und gegebenenfalls einem Bauteil oder Produktionsauftrag zugeordnet werden.
Dazu können je nach Anwendung digitale Ein- und Ausgänge sowie industrielle Kommunikationsschnittstellen gehören.
Das Prüfgerät wird dadurch Bestandteil eines größeren Automatisierungskonzepts: Bauteil zuführen, spannen, adaptieren, prüfen, Ergebnis übertragen und anschließend abhängig vom Resultat weiterverarbeiten.
Dichtheitsprüftechnik in automatisierten Produktionsprozessen
Genau hier zeigt sich ein wesentlicher Unterschied zwischen einem reinen Geräteanbieter und einem Anbieter für industrielle Prüftechnik.
Anschlüsse müssen zuverlässig verschlossen oder mit dem Prüfsystem verbunden werden. Gleichzeitig sollte die Vorrichtung für den industriellen Einsatz robust und möglichst wartungsfreundlich konstruiert sein.
Die Entwicklung solcher Vorrichtungen erfordert deshalb sowohl Kenntnisse der Dichtheitsprüfung als auch Erfahrung im Maschinen- und Anlagenbau.
Für Anwender bietet dieser Ansatz einen entscheidenden Vorteil: Prüfgerät und Automatisierung müssen nicht isoliert voneinander betrachtet werden.
Stattdessen kann die gesamte Prüfaufgabe vom Prüfling über die Messtechnik und Adaption bis zur Steuerung und Datenübergabe als Gesamtsystem konzipiert werden.
Kalibrierung von Dichtheitsprüfgeräten
Dafür spielt die regelmäßige Überprüfung und Kalibrierung der Dichtheitsprüftechnik eine wichtige Rolle.
Deshalb muss nachvollziehbar sein, wie die vom Prüfgerät angezeigten Werte zu Referenzwerten stehen.
Eine Kalibrierung schafft hierfür eine dokumentierte Grundlage. Wie häufig kalibriert werden sollte, lässt sich nicht pauschal festlegen.
Das Intervall hängt unter anderem von Nutzung, Qualitätsanforderungen, internen Vorgaben und der Kritikalität des Prüfprozesses ab.
Definierte Testlecks beziehungsweise Leckkalibratoren ermöglichen es, bekannte Leckagen in einen Prüfaufbau einzubringen.
Dadurch kann überprüft werden, ob das System erwartungsgemäß reagiert.
Dies erhöht die Prozesssicherheit und hilft dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Dichtheitsprüfung mit HeMaTech Prüftechnik
Die HeMaTech Prüftechnik GmbH verfolgt deshalb einen Ansatz, der über das einzelne Prüfgerät hinausgeht.
Das Unternehmen bietet Dichtheitsprüfgeräte für unterschiedliche industrielle Prüfaufgaben und verbindet diese mit kundenspezifischer Prüftechnik und Automatisierung.
Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem:
Damit lässt sich die Dichtheitsprüfung ganzheitlich betrachten – von der Auswahl der geeigneten Messmethode über Prüfgerät und Vorrichtung bis hin zu Automatisierung, Kalibrierung und Service.
Für technische Entscheider ist genau diese Gesamtsicht wichtig. Denn am Ende zählt nicht nur ein präzises Messgerät, sondern ein stabiler, reproduzierbarer und wirtschaftlicher Prüfprozess.
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HeMaTech Prüftechnik GmbH & Co. KG
Siemensstr. 7
D-71409 Schwaikheim
Häufige Fragen zur Dichtheitsprüfung
Was ist ein Dichtheitsprüfgerät?
Ein Dichtheitsprüfgerät ist ein Messsystem zur Erkennung und Bewertung von Leckagen an Bauteilen oder Baugruppen. Je nach Verfahren werden beispielsweise Druckänderungen, Druckdifferenzen oder Durchflüsse gemessen.
Wie funktioniert eine Dichtheitsprüfung mit Druckluft?
Der Prüfling wird mit einem definierten Luftdruck beaufschlagt. Nach einer Stabilisierungsphase überwacht das Prüfgerät eine relevante Messgröße. Anhand definierter Grenzwerte wird anschließend beurteilt, ob der Prüfling die Dichtheitsanforderungen erfüllt.
Welche Dichtheitsprüfverfahren gibt es?
Zu den industriell eingesetzten Methoden gehören unter anderem Druckabfall-, Druckanstiegs-, Differenzdruck- und Durchflussverfahren. Darüber hinaus existieren weitere Verfahren für spezielle Anforderungen. Die geeignete Methode hängt von der konkreten Prüfaufgabe ab.
Was ist eine Differenzdruckprüfung?
Bei der Differenzdruckprüfung werden sehr kleine Druckunterschiede innerhalb eines Prüfsystems erfasst. Daraus lässt sich ableiten, ob beziehungsweise in welchem Umfang eine Leckage vorhanden ist.
Wie genau ist ein Dichtheitsprüfgerät?
Die erreichbare Genauigkeit hängt vom eingesetzten Gerät und Messverfahren sowie von Prüfdruck, Volumen, Temperatur, Messzeit und Prüfaufbau ab. Deshalb sollte die Genauigkeit immer für die konkrete Anwendung bewertet werden.
Wie oft sollte ein Dichtheitsprüfgerät kalibriert werden?
Ein allgemeingültiges Kalibrierintervall gibt es nicht. Es sollte anhand der Nutzung, der geforderten Prozesssicherheit, eigener Qualitätsvorgaben und gegebenenfalls normativer oder kundenspezifischer Anforderungen festgelegt werden.
Die richtige Prüftechnik für zuverlässige Dichtheitsprüfungen
Eine zuverlässige Dichtheitsprüfung entsteht nicht durch das Prüfgerät allein. Messverfahren, Prüfparameter, Vorrichtung, Adaption, Automatisierung und Kalibrierung müssen aufeinander abgestimmt sein.
Gerade bei automatisierten Produktionsprozessen lohnt sich deshalb eine ganzheitliche Betrachtung der Prüfaufgabe.
Die HeMaTech Prüftechnik GmbH verbindet Dichtheitsprüfgeräte und Messtechnik mit Kalibrierkompetenz, Vorrichtungsbau und Automatisierung. Damit können sowohl einzelne Prüfaufgaben als auch komplette industrielle Dichtheitsprüfanlagen umgesetzt werden.
Wer eine bestehende Dichtheitsprüfung optimieren, ein geeignetes Dichtheitsprüfgerät auswählen oder einen neuen automatisierten Prüfprozess entwickeln möchte, sollte deshalb bereits bei der Planung die gesamte Mess- und Prozesskette berücksichtigen.

